Oberstufe Oberriet:

Smartfeld

Kleider machen Leute.

site pic

Kleider, welche den Mitmenschen den Gemütszustand, das Wetter, den Partnerstatus oder gar Werbung anzeigt! Feuerwehrkleidung, welche den dunklen und verrauchten Raum ausleuchtet!

Alles nur Zukunftsmusik oder gar Hirngespinste? Dieser und weiteren Fragen gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 1sb am letzten Schultag vor den Herbstferien auf den Grund. In einem eintägigen Workshop zum Thema „Smarte Textilien“ ging es darum, traditionelle Textilien mit digitalen Komponenten zu verbinden.

Nach der Ankunft in Startfeld im Westen von St. Gallen konnten die SchülerInnen die Räumlichkeiten von „Startfeld“, in den ehemaligen Räumlichkeiten des St. Galler Tagblattes, kennenlernen und zuschauen, wie junge Start-Up-Unternehmen Ideen generieren und Projekte umsetzen. Allein schon die Örtlichkeit war beeindruckend. Offene Arbeitsplätze mit zahlreichen Möglichkeiten, auch mit anderen Unternehmern in Kontakt zu treten. Dies zeigt, dass der gegenseitige Austausch und die Arbeit in Gruppen nicht nur im Schulalltag einen grossen Stellenwert haben. Auch standen zahlreiche Denk- und Ruheräume zur Verfügung, um sich ungestört über Lösungsmöglichkeiten zu beratschlagen.

site pic

Im Anschluss wurden die Jugendlichen in die Welt des Programmierens eingeführt. Ausgestattet mit neuster Hardware ging es bis zu Mittagpause darum zu verstehen, wie Programme funktionieren und aufgebaut sind. Die visuelle Programmiersprache vereinfacht den Zugang in die Welt des Programmierens enorm und der Prozess kann spielerisch erlernt werden. Mit zahlreichen kleinen Übungen konnten die SchülerInnen das Gelernte jeweils direkt umsetzen.

Nach einer Stärkung im Personalrestaurant ging es nach der Mittagspause voller Tatendrang in die praktische Umsetzung von der Verbindung von Technik und Kleidung. LED-Schlangen und Platten mit zahlreichen LEDs wurden „zum Leben“ erweckt. So konnten nicht nur Bilder, sondern sogar kleine Animationen auf die LED-Panels programmiert werden.

site pic

Nach einer kurzen Nachmittagspause, durften die Jugendlichen auch einen Blick hinter die Kulissen einiger Jungunternehmen machen. Zuzusehen, wie praktische, revolutionäre, originelle oder gar unkonventionelle Projekte entstehen, war eine ganz spannende Sache.

In einer späteren Phase wurden schliesslich auch noch Sensoren mit unserer Kleidung verknüpft. So konnte die Beleuchtung im Kleidungstück auf das Umgebungslicht reagieren und sich entsprechend an die Umgebungslichtstärke anpassen.

Dann war die Zeit leider auch schon vorbei. Natürlich sind aus den 1. Sekundarschüler nach diesem einen Tag keine Programmierspezialisten geworden. Es ging aber primär darum, den Stein der Smarten „Gegenstände“ ins Rollen zu bringen und einen motivierenden Einstieg in die Welt des Programmierens zu gewähren. Ob und wie smarte Textilien Einzug in unseren Alltag halten werden, wird die Zukunft zeigen. So kann es aber gut möglich sein, dass einer dieser Jugendlichen eine revolutionäre Idee entwickelt und weiss, dass es in der heutigen smarten Welt viele Möglichkeiten gibt, diese umzusetzen.

06.12.2018 Orschulen.ch

Original Link: Hier

Gönner
AVINA Stiftung | Dr. Fred Styger Stiftung | Ernst Göhner Stiftung | Gebert Rüf Stiftung | Hans und Wilma Stutz Stiftung | HUBER + SUHNER Stiftung | Lienhard-Stiftung |
Stiftung Ostschweizer Stickfachschule St. Gallen | Steinegg Stiftung

site picsite picsite picsite picsite picsite picsite pic